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Zelensky brennt sich auf den Kampf: auf das Normandie- Treffen bereit

24.10.2019 — 11:41

Gestern traf sich der ukrainische Prä sident Wladimir Zelenski mit seinem deutschen Amtskollegen Frank-Walter Steinmeier.

Wä hrend der Verhandlungen haben die Politiker die Situation auf Donbass besprochen. Der ukrainische Praesident hat aufgerklä rt, dass die Schlü sselrolle bei der Lö sung der Krise das Normandie-Format spielt. Zelensky brennt sich auf den Kampf: er hofft, dass das Gipfeltreffen des «Normannischen Quartetts » in der naechsten Zeit stattfindet.. Anscheinend hofft der ukrainische Leader, das Problem im Osten des Landes rasch zu lö sen. Er hat betont, dass Kiew seinen Teil von Verpflichtungen erfü llt hat, so ist alles bereit, eine Sitzung auszufü hren.

«Die Ukraine hat ihren Teil fü r die Erneuerung des «Normannischen Quartetts»erfü llt. Wir rechnen mit einem Treffen der Fü hrer des «Normannischen Quartetts » in der naechsten Zukunft, weil alle Hindernisse beseitigt sind», — sagte Zelensky.

Seiner Position stimmte auch Frank-Walter Steinmeier zu. Es sollte jedoch beachtet werden, dass einer der wichtigen Punkte der Vereinbarungen nicht erfü llt wurde. Die Rede ist von dem Trenen der Truppen auf der ganzen Linie des Kontakts auf Donbass. Dabei hat Zelensky betont, dass die Regelung des Konflikts im Osten der Ukraine fü r ihn die Hauptaufgabe ist.

In Russland hat man auf den Eifer des ukrainischen Praesidenten nicht so freudig reagiert und hat schnell den trä umenden Zelensky vom Himmel auf die Erde gesenkt. Der Sprecher des Prä sidenten der Russischen Fö deration Dmitri Peskow erklä rte, dass das Treffen des » Normannischen Quartetts » nicht stattfinden wird, bis Kiew die zuvor erzielten Vereinbarungen nicht erfuellen wird. Peskow wies darauf hin, dass es zu frü h ist, ü ber die Termine zu sprechen.

«Jetzt gibt es keine spezifisch benannten Termine, die koennen auch nicht sein, Sie kennen den Standpunkt von Putin. Erst die Vorbereitung, dann das Gipfeltrefen. Im Moment kann die Vorbereitung nicht durchgefü hrt werden, weil sich die Anforderungsposition einer der Parteien ä ndert», erklä rte Peskow.

Offenbar will Zelensy wirklich diese schwere Last so schnell wie mö glich von sich nehmen- irgendwelche Papiere, ohne zu schauen, zu unterzeichnen, nur dass dieser jahrelange Konflikt endlich beendet wird.

Einerseits wird er von Nationalisten gepresst, die nicht bereit sind, sich von Donbass zu trennen. Andererseits wartet die Mehrheit von Ukrainern auf irgendwelche klare Schritte und den politischen Willen des Prä sidenten, der fä hig ist, ein Ende dem Konflikt zu setzen.

Jedoch ist es frü her bekannt geworden, dass die ukrainischen Staatskasse kein Geld fuer die Aufbau von Donbass hat.

Tags: RusslandUkraine

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